Blog

Gesundheit ist mehr als Sport und Fitness

Herz öffnen statt Kopf zerbrechen

Der Weg zu Freiheit, Freude und Frieden. Das verspricht das Buch von Safi Nidiaye.

Die Botschaft scheint bekannt: Gefühle wollen gefühlt werden, sonst verbergen sie sich im Untergrund und führen zu Frust, Verspannung, Krankheit und anderen Übeln.

Die Umsetzung ist auch hier das Besondere. Die Gesundheit setzt sowohl Bewusstsein, als auch tätig sein voraus. Dieses Buch ist ein guter Einstige für beides.

Kopfarbeiter sind naturgemäß in ihren Gedanken zu Hause.

Das macht sie anfällig dafür, den Kontakt zur inneren Stimme, der Stimme des Herzens und damit den Kontakt zu sich selbst zu verlieren.

Gesundheit ist gefährdet, wenn die innere Stimme nicht vor einer dauerhaften oder einer gefährlichen Überlastung warnen kann. Es geht dabei nicht um die Menge, oder die Größe der Belastung, sondern um die Entfernung vom Inneren.

Das Ziel, das die Autorin glaubwürdig als Ziel darstellt ist, im Kontakt mit sich selbst und der Umwelt zu sein und darin die innere Gesundheit, den inneren Frieden, die Ausgeglichenheit zu erreichen.

Der Weg besteht darin, die Wahrnehmung zu stärken und sich weder mit seinen Gedanken, noch mit seinen Gefühlen zu identifizieren, damit man sie ohne Angst erleben und durchleben kann. 

Die Angst steht uns dabei im Wege, denn bewusst oder unbewusst fürchten wir uns vor Schmerz, den wir nicht fühlen wollen. Wie man diese Angst überwinden kann, ist u.a. eine wichtige Erfahrung, zu der das Buch ermutigt. Hier sei jetzt nicht das Buch widergegeben, sondern nur die Neugier geweckt für die Reise zum eigenen inneren Kern. 

Alle, die sich vorwiegend mit Kopfarbeit beschäftigen sei dieses Buch ans Herz gelegt, denn die Angst nicht fühlen zu wollen, ist ein Teil der gefährlichen Entwicklung, die man mit Kopf zerbrechen nicht aufhalten kann.

Besinnung planen

Wenn man sich ausgelaugt und nicht unternehmungslustig fühlt, entsteht der Wunsch nach Besinnung und mal zu sich kommen.

Mal fünft gerade sein lassen, nichts tun, nichts planen, die Beine ausstrecken an nichts denken- das ist der Wunsch.

Doch wie gut gelingt das?
Wie gut ist das Ergebnis in Form von Befriedigung?

Wenn das Ergebnis gut ist, hat man alles richtig gemacht. Wenn man feststellt, dass das Gedanken abschalten doch nicht so einfach ist, lohnt es sich, auch andere Mittel in Betracht zu ziehen.

Anregungen sammeln

Das Thema Besinnung ist alt und seit Jahrtausenden Gegenstand vor allem religiöser Betrachtungen und Anweisungen.

Hier bietet sich eine reichhaltige Schatzkiste von Anregungen für den eigenen Gebrauch.

Mystische Versenkung, Naturerlebnis, meditative Betrachtung, beten, Pilgerreisen, geführte Meditationen, Rückführungen, Seelenschreiben, Eintauchen in Musik, Tanzen, Sport und vieles andere sind Ausdruck davon, wie Menschen sich mit ihren inneren Kraftquellen verbinden.

Gehen Sie auf die Suche nach den Anregungen, die für Sie persönlich nützlich sind. Öffnen Sie sich für Gespräche mit Menschen, die Ihnen Anregungen geben können, am besten aus eigener Erfahrung.

In Anregungen stöbern

Nutzen Sie die Schatzkiste der Anregungen entweder regelmäßig, um gar nicht in ein Loch zu fallen, oder bei Bedarf, um sich wieder zu zentrieren.

Sich selbst die Erlaubnis geben

Gönnen Sie sich selbst eine Zeit für Besinnung? Können Sie sich selbst dafür die Erlaubnis geben?

Haben Sie vielleicht (auch) innere Antreiber, die Ihnen das nicht zu gestehen wollen?

Spüren Sie nach innen und spüren eventuell auch die inneren Widerstände, die es ihnen verbieten wollen, diese Zeit für sich in Anspruch zu nehmen.

Zeit für Besinnung einplanen

Wenn Sie sich selbst die Erlaubnis geben können (gegeben haben) ist es nur noch wichtig, die Zeit für die Besinnung auch zu „finden“.

Da man Zeit grundsätzlich nicht finden kann, denn jeder Mensch hat ein genau gemessenes Zeitbudget von 24 Stunden pro Tag, kann man diese Zeit nur reservieren, also einplanen.

Nutzen Sie Ihre Erlaubnis, planen die Zeit ein, stöbern im Schatzkästchen und/oder praktizieren Sie die ihnen angemessene / angenehme Besinnung. 

Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.

0 Kommentare